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Im Mittelpunkt der nächsten
Swiss Public Health Conference stehen Diskussionen zur
weltweit zunehmenden Bedeutung chronischer, nicht-übertragbarer
Erkrankungen und ihrer Überwachung.
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerungen lebt
heute in einem urbanen Umfeld. Damit verbunden sind drastische
Veränderungen in Lebensstil und Umwelt. Schadstoffe
aus Verkehr und Industrie belasten zunehmend Luft und
Wasser. Mit den Veränderungen in Wohn-, Arbeits-
und Sozialverhältnissen wandelt sich vielerorts der
Lebensstil: Tabakkonsum, Bewegungsarmut und die Energiedichte
der Nahrung steigen. Die Einflüsse von Fernsehen,
Werbung und Marketing tragen wesentlich zu diesem Wandel
bei. In urbanisierten Gesellschaften, wie sie heute in
weiten Teilen der Erde anzutreffen sind, nimmt die Häufigkeit
chronischer Erkrankungen drastisch zu. Die gesundheitlichen
Risiken und Folgen eines westlichen Lebensstils sind dabei
überall sozial ungleich verteilt. In Ländern
des Südens und des Ostens ersetzen sie nicht die
übertragbaren Krankheiten, sondern ergänzen
diese als weiteres Problem. Organisationen wie WHO oder
Weltbank warnen vor den gesundheitlichen und wirtschaftlichen
Folgen der globalen Epidemie chronischer Erkrankungen
und haben Aktionspläne zu deren Prävention erarbeitet.
Die Konferenz bietet eine Plattform für den Austausch
zwischen nationaler und internationaler Forschung, Praxis
und Politik rund um dieses aktuelle Public Health Thema.
Die Themenbereiche der Konferenz: 1.
Chronische Erkrankungen und Gesundheitspolitik: Globale
Betrachtung 2. Entscheidungsprozesse im Spannungsfeld
von Praxis, Forschung und Public Health 3. Chronische
Krankheiten: Strukturen für die Forschung 4. Chronische
Erkrankungen: Strukturen für die Prävention |